Wer so viel Talent besitzt, der darf es auch verschwenden: Die Rede ist hier von Sergei Prokofiew, der in seiner Oper „Die Liebe zu den drei Orangen“ einfach mal kurz eine schöne Flöten-Melodie anklingen lässt – einmal und dann nie wieder.


Diese Melodie taucht also einmal auf und ist somit nach Maßstäben der Musik, wo alles, um zu wirken, mindestens einer Wiederholung bedarf, verschwendet. Ein unwiederholbarer Moment: Man hört der Oper zu (oder wie in unserem Fall dem Orchesterauszug, der „Suite“) und freut sich über einen solch kostbares Fund.