Nachdem wir uns vier Wochen mit Tschaikowski beschäftigt haben, soll heute der Meister selbst zu Wort kommen.


Tschaikowski redet. Natürlich in Musik. In der Hamlet-Ouvertüre kommt eine „sprechende Melodie“ vor, weniger wie ein Lied, mehr wie eine Rede phrasiert. Und ich kann hier nicht anders, als Peter selbst zu hören: eine leise Stimme, dunkel gefärbt mit einem gewissen Leuchten in den Obertönen. Er ist es, der hier spricht. Still, aber deutlich, kein Genuschel im Bart. Natürlich wird er später voller Leidenschaft ausbrechen, er ist ja Peter. Aber der Moment zuvor ist kostbar.