Wie man am Fallen Gefallen findet, zeigt uns Bachs drittes Brandenburgisches Konzert.


Drei mal drei Streicher, gemeinsam und gegeneinander spielend – wie viele Kombinationen ergibt das? Da kann man leicht den Kopf verlieren, soll es sogar. Das dritte (!) Brandenburgische Konzert gleicht einem barocken Spiegelkabinett, in dem wir Ding und Abbild, Ruf und Echo, Zahl und Zufall nicht mehr trennen können und uns dem Strom der Klänge hingeben.

 

Die Partitur der sechs Brandenburgischen Konzerte von Johann Sebastian Bach (1685 1750) stammt aus dem Jahr 1721.